Butenplönerin schreibt Gespenstergeschichten

Wenn die Hamburger Pastorin und Butenplönerin Heide Brunow an ihre Schulzeit im Internat Plön denkt, spukt ein Gespenst durch ihre Gedanken. “Hugo war ursprünglich eine Gestalt aus unserer Schülerzeitung, die aktuelle Ereignisse kommentiert hat”, sagte die 43-jährige.

Da ihre drei Kinder sie stets um Erzählungen aus ihrer Schulzeit gebeten hätten, habe sie sich schließlich zum Verfasssen der Geschichte entschlossen: “Im Gegenzug haben meine Kinder immer Probelesen müssen.”

Das im Jahr 2002 erschienene und 72 Seiten dicke Buch Hugo das Plöner Schlossgespenst beschreibt die Freundschaft des freundlichen bläulichen Schlossgespenstes mit den beiden Schülern Tim und Philipp. Gemeinsam wirbeln sie das Plöner Internatsleben durcheinander. Leider ist es mittlerweile vergriffen und nur noch antiquarisch zu bekommen.

Heide Brunow (geb. Tappert) wurde 1963 in Cuxhaven geboren. Sie ist in Plön aufgewachsen und hat dort als Schülerin das Internatsgymnasium Schoß Plön besucht. Besonders prägend erlebte sie ihre Mitgliedschaft im Schüler- Ruder- und Segelverein des Internats. Manche Erlebnisse aus jener Zeit sind in ihr Buch “Hugo – das Plöner Schloßgespenst” eingeflossen.

Nach dem Abitur studierte sie Theologie in Kiel und Göttingen. Das Vikariat hat sie in Hamburg absolviert, wo sie auch eine Pfarrstelle antrat.

Inzwischen wohnt sie mit ihrem Mann und ihren drei Kindern Jakob, Lisa und Eva im Süden Hamburgs. In den vergangenen Jahren arbeitete sie freiberuflich mit den Schwerpunkten Kinder- und Frauenarbeit sowie in der Seelsorge.

Mit ihrer Familie ist sie Plön treu geblieben und verbringt hier noch immer gern ihren Urlaub. Bei einer solchen Gelegenheit entstanden die Geschichten von Hugo und seinen Freunden. Denn ihre Kinder konnten gar nicht genug von den Jugenderinnerungen ihrer Mutter zu hören bekommen.

Foto: verlag71.de, Quellen: welt.de, verlag71.de