Satire: Schöne neue Schule

Einige zurückliegende Baumaßnahmen gelten bereits heute als legendär. So wurde neben unserer guten, alten, „neuen“ großen Sporthalle, eine noch größere, ganz neue Sporthalle gebaut. Die Besonderheit dieses Bauwerks ist, dass Sporttreibende nicht wissen können, ob Tag oder Nacht ist, weil einfach keine Fenster eingebaut wurden, dafür aber eine extra helle Deckenbeleuchtung. Ein Schildbürgerstreich? Weit gefehlt.

Nach der Erbauung eines modernen, neuen Musiktrakts sowie einer wunderschönen, neuen Cafeteria, sollten endlich neue, moderne Klassenräume entstehen. Hierzu baute der Kreis Plön ein riesiges, futuristisches, neues, dreistöckiges Nebengebäude auf unseren guten, alten Schulhof, direkt gegenüber dem schönen, alten Hauptgebäude.

Erst nachdem diese Bauphase abgeschlossen war, wurde schließlich klar, dass es – trotz geplanter Grundsanierung der Ausbaureserve des alten Hauptgebäudes – nicht genügend Platz für all die neuen und alten Plöner Gymnasiasten gebe. Was sollte man also tun? Unseren guten, alten „Neubau“ sanieren? Wieder gefehlt.

In der aktuell laufenden, neusten Bauphase hat man die oben erwähnte, neue Cafeteria, in der wir viele Jahren Sommerfest feiern durften, einfach wieder abgerissen. Zusätzlich wurden die alten Umkleideräume, die alten Geräteräume und der gesamte neue Vorplatz der neuen Cafeteria dem Erdboden gleich gemacht.

Hier entstehen jetzt eine futuristische, noch neuere neue Cafeteria und endlich die neuen, modernen Klassenräume, die man beim letzten, neusten Neubau auf dem alten Schulhof nicht eingeplant hatte. Eine weitere Schelmen-Geschichten in Romanform? Nein, der jetzt aller-neueste Neubau wird alle Probleme lösen!

Für die Nostalgiker unter uns wird es jedoch voraussichtlich kein Happy End geben. In unserem guten, alten „Neubau“ befinden sich gerade die neuen Not-Klassenräume und die neue Not-Cafeteria. Unglücklicherweise ist jedoch geplant, sobald im aller-aller-allerneusten Neubau die neue Super-Cafeteria steht und darüber neue, moderne Klassenräume „schweben“, unseren guten alten „Neubau“ ebenso einfach abzureißen. Die Sanierung sei unwirtschaftlich und langsam, aber sicher werde der übrig gebliebene Schulhof zu klein.

Mehr Fotos von der Großbaustelle am GSP gibt es in unserer Bildergalerie.

Einen genauen Überblick über den Zeitplan und die Ausgestaltung der Baumaßnahmen gibt die pdf-Datei “Informationen für die Schulgemeinschaft” auf der Homepage des GSP.

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