“Sehnsucht” in der Aula des GSP

“Sehnsucht” in der Aula des GSP

Und wieder gab es im Juli sechs erfolgreiche Musical-Aufführungen am GSP. Zahlreiche Mitwirkende zauberten eine eindrucksvolle Show auf die Bühne in der Neuen Aula.

“Sehnsucht” war der Leitgedanke des diesjährigen Musicals der Theater-AG am Gymnasium. In der rund dreistündigen Vorstellung zeigten die Schülerinnen und Schüler, welche ungeahnten Gesangs- , Tanz- und Schauspieltalente in ihnen geweckt worden waren. Da war der Abstand zu einem professionellen Ensemble kaum noch wahrzunehmen.

Insgesamt standen 30 Mitwirkende auf der Bühne, darunter einige “Stars“ mit beeindruckenden Solopartien und Duetten. 30 weitere Schüler/innen verstärkten als Chor die stimmliche Vielfalt, 7 Musiker sorgten für die instrumentale Grundlage, rund 30 weitere Aktive engagierten sich in Bühnenbau, Licht- und Soundtechnik, Kostüme und Choreographie. Insgesamt waren also rund 100 Mitwirkende an diesem Spektakel mit außergewöhnlichem Einsatz beteiligt.

Dabei ist die Tradition des Theaters an unser Schule schon lang. Als ich vor 40 Jahren an die Schule kam, waren es vielbeachtete Schauspiele unter der Leitung von Dr. Böhnke, die mich als jungen Kollegen stark beeindruckten. Vor vielen Jahren wurde dann das erste Musical inszeniert, und so wurden neben den schauspielerischen Talenten auch neue Gesangstalente entdeckt. Für mich ist es jedes Mal erstaunlich, mit welchem Mut und mit welcher Professionalität die jungen Sängerinnen und Sänger hier auftreten.

Aber auch die “Leute im Hintergrund”, Beleuchter, Techniker, Bühnenbauer usw., zeigen dabei ihr professionelles Können. Mit den Jahren hat sich dabei ein Stamm aufgebaut, der mit seinen Aufgaben wächst und seine Erfahrungen dabei an die nächste Generation weitergibt. Das ist Schule in ihrem besten Sinne.

Die Butenplöner freuen sich immer wieder über ein solch eindrucksvolles Engagement und unterstützen gerne notwendige Anschaffungen, wie zuletzt ein neues Schlagzeug oder Mikrofone.

Fotos von der Veranstaltung gibt es auf den Seiten des GSP.

Text: Robert “Shorty” Klein

Abitur-Entlassungsfeier 2025

Abitur-Entlassungsfeier 2025

Am 27. Juni 2025 fand die feierliche Überreichung der Abiturzeugnisse wie schon im letzten Jahr wieder im Rittersaal des Plöner Schlosses statt.

Es war nicht so wie in alten Zeiten. Das Plöner Schloss ist nicht mehr dasselbe wie zu Internatszeiten. Aber dennoch waren es wieder feierliche Momente im Rittersaal des Plöner Schlosses, als die 68 Abiturientinnen und Abiturienten des 2025er Jahrgangs in Dreiergruppen aufgerufen wurden und ihre Abiturzeugnisse in die Hand nehmen durften.

Zuvor hatte es kurze Reden von Schulleiterin, Stadtvertreter, Elternbeirat und Butenplönervertreter gegeben sowie dann die ausführlicheren von zwei Schülerinnen (Sina Rathje und Melissa Walzberg) und Lehrer Prof. Dr. Detlev Kraack. Die Intensität der Reden ließ deutlich werden, welch wichtiger Lebenseinschnitt dieser Tag für die Schülerinnen und Schüler ist.

Zwischen den Reden zeigten einzelne Abiturientinnen und Abiturienten ihre Talente in musikalschen Darbietungen: Sina Rathje, Chris Hinze, Paulina Lichtner und Adrian Bodendorff. Zum Abschluss wurden noch verschiedene Buchpreise für besondere Leistungen verteilt. Zum Abschlussfoto trafen dann alle noch einmal im Schlosshof zusammen.

Auch dieses Jahr bekamen alle Abiturient/innen das Butenplöner-Starter-Kit überreicht. Mit der Möglichkeit zu einer kostenlosen Schnuppermitgliedschaft, der sog. Juniormitgliedschaft, laden wir den Nachwuchs ein, Mitglied bei uns zu werden.

Die Butenplöner gratulieren und wünschen allen Abis nur das Beste für ihre Zukunft!

Fotos gibt es auf den Seiten des GSP.

Text: Robert “Shorty” Klein

Gymnasium Schloss Plön – runderneuert

Gymnasium Schloss Plön – runderneuert

Wer heute nach einigen Jahren Abstand unsere Schule betritt, kommt sich schnell fremd vor. Von der Prinzenstraße her gesehen wirkt alles fast wie immer. Zwar ist die alte Umgrenzungsmauer schon vor einigen Jahren einer Hecke gewichen und viele Fenster wurden erneuert, aber der Altbau bietet insgesamt noch das alte über Jahrzehnte unveränderte Bild.

Dieser Eindruck ändert sich abrupt, wenn man am Gebäude vorbei den Schulhof betritt. Parallel zum Altbau erstreckt sich seit 2020 das neue Fachgebäude, optisch an ein Parkhaus erinnernd, das den alten „Neubau“ ersetzt. Letzterer steht zwar noch an seinem Platz, seine Tage aber sind gezählt.

Auch wenn das neue Fachgebäude von außen etwas gewöhnungsbedürftig wirkt, überzeugt das Innere durchaus: große helle Räume, moderne Einrichtungen mit digitalen Tafeln, genug Platz für die wissenschaftlichen Sammlungen. In diesem Haus finden wir Fachräume für Kunst, Biologie, Chemie und Physik sowie zusätzliche Klassenräume. Saubere WC-Anlagen zeigen zudem deutlich, dass auch hier Fortschritt möglich ist.

Diese auf den ersten Blick auffälligste Veränderung ist aber längst nicht das Neueste. Ein Stück weiter an der kaiserlichen Turnhalle vorbei, die schon vor vielen Jahren in die neue Aula umgewandelt wurde, gelangen wir zum neuesten Neubau, der im letzten Sommer eingeweiht wurde. Dort, wo sich die alte Sporthalle und die relativ neue Cafeteria befanden, steht jetzt ein dreistöckiger Neubau. Während die Cafeteria tatsächlich weichen musste und jetzt im Erdgeschoss des Neubaus neu eingerichtet wurde, existiert die Sporthalle nur wenig verändert weiter hinten. In den beiden oberen Stockwerken des Neubaus finden wir großzügige Klassenräume und viel Freiraum auf den Fluren.

Zurück geht es vorbei am Zugang zu dem jetzt schon alten Bau der neue Sporthalle mit den angehängenden Musikräumen. Der graue Bau, der nach seiner Errichtung für viel Diskussion sorgte, weil er als großer Kasten den Schulhof dominierte, ist inzwischen fast unscheinbar in den Hntergrund geraten. Es ist doch alles relativ.

Der Schulhof ist im Verhältnis zu früher deutlich geschrumpft und noch nicht in seinem endgültigen Zustand. Hier sind Veränderungen zu erwarten, wenn der alte Neubau abgerissen wird. Schließlich soll der Platz wieder seinen Ruf als schönster Schulhof des Landes zurückerhalten. Immerhin sind Wäldchen und See noch da und bilden weiterhin für die jüngeren Jahrgänge den Lieblings-Pausenraum.

Um die letzten Neuerungen zu entdecken, müssen wir uns jetzt noch in den Altbau begeben. Denn auch hier hat sich viel getan. Unten haben sich nur Details verändert. Aber im zweiten Stock gelangen wir in eine ganz neue Welt: Teppichboden, edle Holzeinfassungen, große Klassenräume, verschiebbare Wände für flexible Raumaufteilungen, neue WC-Anlagen und ein Fahrstuhl, der schwerbeladene Lehrer und gehbehinderte Schüler aufwärts tragen kann.

Alles in allem ist die Schule also runderneuert. Ein paar Stellen warten noch: Erdgeschoss und 1. Stock im Altbau sowie der Schulhof stehen noch auf der Liste. Dann ist fast nichts mehr so wie 1984, als ich meine Lehrerzeit in Plön begann. Aber das ist ja auch schon über 40 Jahre her. Wie doch die Zeit vergeht! Und wenn ich so in den Spiegel schaue, denke ich manchmal, dass mir auch mal so eine Runderneuerung gut täte. Aber da sind Gebäude im Vorteil uns gegenüber. Es sei denn, sie werden abgerissen wie der alte Neubau. Nein – da möchte ich dann doch nicht tauschen. Denn da habe ich heute schon mehr Jahre geschafft, wie er sie wohl nicht mehr erreichen wird.

Text und Fotos: Robert “Shorty” Klein

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