1951 von ehemaligen Schülern des Plöner Internats gegründet, bildet sie den Zusammenschluß ehemaliger Schüler, Lehrkräfte und Mitarbeiter des Gymnasium Schloss Plön sowie des früheren Internats.
Am 27. Juni 2025 fand die feierliche Überreichung der Abiturzeugnisse wie schon im letzten Jahr wieder im Rittersaal des Plöner Schlosses statt.
Es war nicht so wie in alten Zeiten. Das Plöner Schloss ist nicht mehr dasselbe wie zu Internatszeiten. Aber dennoch waren es wieder feierliche Momente im Rittersaal des Plöner Schlosses, als die 68 Abiturientinnen und Abiturienten des 2025er Jahrgangs in Dreiergruppen aufgerufen wurden und ihre Abiturzeugnisse in die Hand nehmen durften.
Zuvor hatte es kurze Reden von Schulleiterin, Stadtvertreter, Elternbeirat und Butenplönervertreter gegeben sowie dann die ausführlicheren von zwei Schülerinnen (Sina Rathje und Melissa Walzberg) und Lehrer Prof. Dr. Detlev Kraack. Die Intensität der Reden ließ deutlich werden, welch wichtiger Lebenseinschnitt dieser Tag für die Schülerinnen und Schüler ist.
Zwischen den Reden zeigten einzelne Abiturientinnen und Abiturienten ihre Talente in musikalschen Darbietungen: Sina Rathje, Chris Hinze, Paulina Lichtner und Adrian Bodendorff. Zum Abschluss wurden noch verschiedene Buchpreise für besondere Leistungen verteilt. Zum Abschlussfoto trafen dann alle noch einmal im Schlosshof zusammen.
Auch dieses Jahr bekamen alle Abiturient/innen das Butenplöner-Starter-Kit überreicht. Mit der Möglichkeit zu einer kostenlosen Schnuppermitgliedschaft, der sog. Juniormitgliedschaft, laden wir den Nachwuchs ein, Mitglied bei uns zu werden.
Die Butenplöner gratulieren und wünschen allen Abis nur das Beste für ihre Zukunft!
Wieder einmal war das Wetter den Butenplönern wohlgesonnen. Bei nur leichtem Wind und viel Sonne konnte unser Bootshausgelände alle seine Trümpfe ausspielen. Da fiel es nur Wenigen auf, dass auch in diesem Jahr wieder der einzige Standort über die 3 Tage blieb.
Der erste Höhepunkt fand allerdings dann doch nicht am Bootshaus statt, sondern in der neuen Aula der Schule. Aber dieses Ereignis war ja auch nicht in erster Linie für die Butenplöner gedacht, sondern eine Veranstaltung von den Butenplönern für die Schülerinnen und Schüler. Nach der mehrjährigen Corona- und Umbau-Pause griffen wir damit unsere Veranstaltungsreihe mit dem etwas sperrigen Titel “Mein beruflicher Werdegang vor dem Hintergrund meiner schulischen Ausbildung am GSP” wieder auf, bei der ein Ehemaliger seine persönliche Entwicklungsgeschichte unserer aktuellen Oberstufe darlegt. Dies soll den Schülern helfen bei der schwierigen Frage: Erwachsen geworden – und was jetzt?
In diesem Jahr war ein tatsächlicher Stargast eingeladen, der Schauspieler Max Simonischek (Abi 2002), der zur Zeit in Wien lebt und dort am Burgtheater engagiert ist. Zwischendurch spielt er aber auch Hauptrollen in Kinofilmen (z.B. Zwingli) und TV-Produktionen (Hindenburg, Gotthard, Laim). Da er mein einstiger Mini und später Stubi war, war es auch meine Aufgabe, ihm auf der Bühne in einer Art Zwiegespräch seine interessantesten Lebensphasen zu entlocken.
Max erzählte sehr entspannt von seiner Zeit im Internat, dann von seinem Entschluss, doch wie seine Eltern Schauspieler zu werden sowie von den anstrengenden Schritten auf dem Weg dorthin, die letztlich zum Erfolg führten.
Die Schüler und Schülerinnen der 12. und 13. Jahrgangsstufe lauschten gespannt und stellten auch eigene Fragen, wobei natürlich diejenigen aus der Theatergruppe besonders aufmerksam waren. Die zwei Schulstunden waren schnell um, die Zuhörer waren sehr beeindruckt und Max musste dann auch schon wieder los zu seinem Flieger nach Wien.
Um 17:00 Uhr stand ich dann am Lidl-Parkplatz, um interessierte Butenplöner nach Eutin zu fahren. Ziel: die große Modelleisenbahn-Anlage der „Train-Kids“ zu besuchen, die aus den Resten der von 1986 bis 2001 im Plöner Schloss erbauten Anlage entstanden war. Neben dem Bootshaus ist dies eine weitere Einrichtung des Internats, die bis heute weiterlebt, und zwar wie einst als reines Schülerprojekt. Jugendliche bauen seit 2001 an dieser 55 m² großen Anlage, die den Vergleich mit dem Hamburger Wunderland nicht scheuen muss (außer in der Größe natürlich).
Leider blieb ich bei Lidl allein, nur in Eutin tauchte ein einzelner Besucher auf, einer, der einstmals an der Internatsanlage mitgebaut hatte. So wird dieser Programmpunkt wohl im kommenden Jahr mangels Interesse wieder entfallen.
Um 18:00 Uhr startete dann das erste Treffen am Bootshaus, die „Generalprobe“. Schnell fanden sich viele Gäste ein, das vielfältige Murmeln von Stimmen wurde nur unterbrochen von manchen erstaunten Rufen, wenn man nach kurzer Irritation dann doch den einstigen Mitschüler wiedererkannte. Taktvoll unterließ man es dann, den spontanen Gedanken „Mensch, siehst Du aber alt aus“ laut auszusprechen, um nach kurzem Gespräch festzustellen, dass der- bzw. diejenige sich doch gar nicht so stark verändert hatte, wie es rein äußerlich erst schien.
Von ihrem Auftrit bei der Plöner Kulturnacht kamen die Madness-Brothers noch zu uns herunter und zeigten ihre humorvollen, artistischen Sprünge in einer gekonnten Show. So mancher Ehemalige erinnerte sich dabei an seine eigenen Zeiten dort, denn in wechselnder Besetzung beeindruckt diese Gruppe inzwischen auch bereits viele Jahrzehnte ihr Publikum. Ich erinnere mich noch gut an einen Auftritt im Rittersaal, wo die Jungs mit einem Sprung vom Balkon die Show begannen.
Weit nach Mitternacht verließen dann die letzten Gäste das Bootshaus.
Am Samstag um 11:00 Uhr begann dann die Mitgliederversammlung, der förmliche Teil des Wochenendes. Da unser 1. Vorsitzende sich mit Corona zu Hause herumschlug, übernahm der 2. Vorsitzender die Durchführung. Es ging diesmal deutlich entspannter zu als bei den letzten Sitzungen und so konnten wir nach eineinhalb Stunden schließen. Näheres hierzu folgt im Protokoll.
Währenddessen waren die Schülerinnen und Schüler des SRSV schon dabei, die Stühle und Tische aufzubauen, Salate und Kuchen darzubieten, den Würstchengrill anzuwerfen und den Service zu übernehmen. Ohne diese fleißigen Helfer wären diese Tage gar nicht zu stemmen gewesen, und hier dürfen die Butenplöner allen sehr dankbar sein.
Neben den Möglichkeiten, sich zu verpflegen, wurden aber auch Kuttertouren angeboten, man konnte auf Ruderbooten und SUPs über den ruhigen See gleiten oder wie viele der Kinder im Wasser plantschen. Die meisten Butenplöner zogen es allerdings vor, sich in kleinen oder größeren Gruppen über alte und neue Zeiten auszutauschen. Wie in den letzten Jahren hätten wir gerne mehr Lehrer dabeigehabt, aber die tun sich offensichtlich schwer, warum auch immer. Als Oldies waren jedoch Herr Pape und Frau Boos anwesend, welche gleich von ihren einstigen Schülern dicht umlagert waren.
Um 18:00 Uhr wechselte ich hinüber zur Schule. Dieses Mal blieb ich nicht allein. Rund 70 Ehemalige waren dem Angebot für eine Schulführung gefolgt. Wir machten uns auf den Weg durch alle alten und neuen Gebäude des Gymnasiums, wobei sich inzwischen der Anteil der Stellen mit großen Erinnerungswert („das ist ja noch genauso wie vor 30 Jahren“) stark verringert hat. Das ist emotional natürlich bedauerlich (bezüglich des von Schülern einst gestalteten Lateinraums komme ich z.B. auf eine unveränderte Zeit von 30 Jahren, was zeigt, dass Klagen über ständigen Vandalismus nur selten gerechtfertigt sind), aber für den Schulalltag bedeuten diese Veränderungen einen großen Gewinn.
Die meisten Butenplöner waren beeindruckt von den schönen neuen Räumen, kein Vergleich zu den früheren, geradezu winzigen Räumen im Altbau. Dazu kommen vielfach neue elektronische Tafeln sowie (mein ewiger Wunschtraum) Fahrstühle.
Im nächsten Jahr dürften dann letztlich auch Cafeteria und Sporthalle fertig sein, später wird noch im Altbau renoviert und zum Schluss wird der Neubau der 70-er Jahre abgerissen werden (was ich persönlich sehr bedauere) und der Schulhof wird neu gestaltet. Dann werden wir praktisch eine neue Schule haben.
Währenddessen war das große Wiedersehen am Bootshaus weiter in vollem Schwung. Ein Musikanten-Duo brachte eine neue musikalische Note hinein und zu späterer Stunde legten vollbesetzte Kutter zu einer romantischen Lampignonfahrt über den stillen See ab. Nur der aufgehende Vollmond fehlte in diesem Jahr.
Sonntag gegen 11 Uhr trafen sich dann noch einmal rund 20 Leute zum Katerfrühstück. Das Wetter lud ein, sich auf den bequemen Sitzmöbeln bei einem üppigen Frühstück niederzulassen, während die Leute vom SRSV alles wieder aufräumten, abwuschen und entmüllten.
Fazit Sonne:
Mit geschätzten 300 – 400 Besuchern war das Wochenende wie in den Jahren zuvor wieder bestens besucht.
Die gefühlte Stimmung sowie lauter positive Rückmeldungen zeigen, dass die grundsätzliche Richtung stimmt.
Das wesentliche Ziel dieses Treffen bleibt der gemeinsame Austausch.
Interne Programmpunkte wie Kutterfahrten bereichern das Konzept.
Der SRSV füllt das Bootshaus mit Leben.
Die Schulführung bietet den wichtigen Bezug zur Schule.
Auch der Vortrag bei den Schülern hat sich sehr bewährt.
Die MV war positiv konstruktiv.
Fazit Schatten:
Bei inzwischen 3 Aktionstagen beginnt die Teilnehmermenge zu zerfasern, manche sind nur Freitag da, nicht Samstag oder umgekehrt. Die Suche nach Bekannten wird dadurch schwieriger.
Die Jugendlichen vom SRSV waren als Servicekräfte durch diesen Arbeitsumfang überlastet.
Äußere Programmpunkte (Train-Kids, Madness brothers, Musiker) werden eher als störend, weniger als bereichernd empfunden.
Zum nächsten Treffen wird es sicherlich Veränderungen geben. Zeitlich müssen wir uns wieder konzentrieren. Was ist gefragt, auf was kann man verzichten? Was fehlt? Brauchen wir z.B. doch eine Tanzveranstaltung? Sollen wir einen Teil auch wieder in die Schule verlagern? Gibt es weitere Helfer aus den Reihen der Butenplöner? Was ist bei Regen?
Diskutiert mit und schreibe Deine Meinung unten in den Kommetar! Wir sind gespannt.
Weitere Fotos vom Butenplönertreffen 2024 gibt es in unserer Bildergalerie.
Ein besonderer Umstand führte in diesem Jahr dazu, dass die Abitur-Entlassung nach 23 Jahren wieder im Rittersaal des Schlosses stattfand. Eigentlich war als Veranstaltungsort wie schon in den letzten Jahren die Plöner Nikolaikirche gebucht worden, die mit ihrer hellen, freundlichen Gestaltung einerseits ein schönes Ambiente bietet, andererseits auch für alle Verwandte und Freunde genügend Platz hat.
Ein kleiner Brand mit viel Qualm führte aber dazu, dass die Kirche eine Zeit lang unbenutzbar war. Aus dieser Verlegenheit heraus fand sich die Fielmann-AG bereit, der Schule den Rittersaal zur Verfügung zu stellen.
Im festlichen Rahmen erhielten dann 58 Abiturientinnen und Abiturienten ihre Zeugnisse überreicht, zusammen mit der Einladung der Butenplöner zu einer 5-jährigen beitragsfreien Juniormitgliedschaft.
Besondere Auszeichnungen erhielten von der Stadt Plön als beste Abiturientin Franziska Mudter, die gleichzeitig dann noch je einen Buchpreis für besondere Leistungen in Chemie und Mathematik bekam, und Toni Schauerte für das Fach Französisch.
Zweiter Vorsitzender der Butenplöner Robert “Shorty” Klein zeichneten für besonderes soziales Engagement (in diesem Jahr im Bereich Bootshaus) die Abiturienten Heinrich Becker, Falk Schuch und Sebastian Surkau aus.
Neben Grußworten von Elternvertretern, Bürgermeisterin und Butenplönern gab es emotionale Reden von den drei Schülervertreterinnen Franziska Mudter, Mia Buse und Lou-Isa Strunck. Als Vertreterin der Lehrer bereicherte Frau Kroglowski ihre Rede mit ein paar symbolischen Utensilien.
Den musikalischen Rahmen boten zwei eindrucksvolle Solo-Gesänge von Beke Schnack und Kjell Hinz. Im Anschluss ließen sich die Abiturienten mit einem kleinen Umtrunk auf der Schlossterrasse feiern.
Ein Wochenende voller Erinnerungen, Lachen und ungebremster Lebensfreude unter Gleichgesinnten
Akt 1: Der Auftakt
In der pulsierenden Metropole Hamburg, genau dort, wo die Geschichte und Moderne sich die Hand reichen, beginnt unser Abenteuer. In der berühmten Kneipe Borchers, einem Ort, der schon viele Seefahrergeschichten gehört hat, treffen sich die Butenplöner zu einem feucht-fröhlichen Wiedersehen. Es ist ein Abend der Wiedersehensfreude, des Austausches von Anekdoten und des ersten zaghaften Schmiedens von Plänen für das bevorstehende Wochenende. Die Luft ist erfüllt von Vorfreude und dem leisen Klingen der Gläser – der Prolog unserer Heldensaga.
Akt 2: Das Abenteuer beginnt
Mit der Alsterrundfahrt am nächsten Tag wird der Übergang von der alltäglichen Welt in das Reich des Außergewöhnlichen vollzogen. Unsere Helden, gestärkt durch die Bande der Freundschaft und das gemeinsame Erbe der Butenplöner, lassen sich auf das glitzernde Band der Alster ein. Während die Sonne langsam dem Horizont entgegenblutet, verwandelt sich das Schiff in eine schwebende Enklave der Heiterkeit. Es ist eine Flucht aus der Realität, ein kurzer Sprung in eine Welt, in der nur das Hier und Jetzt zählt, untermalt von der Melodie des Wassers und dem Rhythmus der Musik.
Akt 3: Der Höhepunkt
Der wahre Höhepunkt der Reise erwartet die Butenplöner in den Hallen des “Hörsaals”, einem Club, der nur ihnen gehört, für eine Nacht, die in die Annalen eingehen wird. Hier, inmitten des Kietz, von Tanz und Trank, erleben unsere Helden ihre Prüfungen: Sie meistern die Kunst des ausgelassenen Feierns, finden Trost und Gemeinschaft in alten und neuen Freunden und entdecken vielleicht sogar Teile ihrer selbst, die im Alltag verborgen bleiben. Die Stimmung erreicht ihren Siedepunkt, die Musik ihren Crescendo, und die Nacht wird zu einem unvergesslichen Ereignis.
Akt 4: Die Wendung
Am folgenden Tag, dem abschließenden Akt unseres Dramas, nimmt die Geschichte eine unerwartete Wendung. Beim Besuch eines Fußballspiels des HSV erleben unsere Protagonisten, wie ihr Team eine Niederlage einstecken muss. Doch statt Enttäuschung macht sich eine seltsame Euphorie breit. In diesem Moment der vermeintlichen Niederlage erkennen die Butenplöner, dass es im Leben wie im Spiel nicht immer um den Sieg geht, sondern um das Erlebnis, um die Gemeinschaft, die auch im Angesicht einer Niederlage bestehen bleibt.
Akt 5: Der Schlussakkord
Während die Butenplöner sich auf ihre Heimwege machen, nehmen sie etwas Wertvolles mit: die Erkenntnis, dass wahre Freude und Zugehörigkeit in der Gemeinschaft gefunden werden kann. Sie kehren zurück in ihren Alltag, bereichert um Erlebnisse und Erinnerungen, die sie in dunklen Stunden wärmen und in hellen Stunden zum Lächeln bringen werden. Und so endet unsere Geschichte, nicht mit einem Ende, sondern mit der stummen Einladung, beim nächsten Mal wieder dabei zu sein, um neue Kapitel in der unendlichen Saga der Butenplöner zu schreiben.
Weitere Fotos von der Butenplöner Halftime Show 2024 gibt es in unserer Bildergalerie.