Gratulation: Abi 2022 endlich in der Tasche

Gratulation: Abi 2022 endlich in der Tasche

Am vergangenen Freitag, den 17. Juni 2022 haben insgesamt 74 Abiturientinnen und Abiturienten im Zuge einer großen Feier in der Nikolaikirche in Plön ihr Abiturzeugnis von der Schulleiterin Frau Paulsen erhalten.

Dabei wurden folgende Personen für ihr besonderes soziales bzw. außerunterrichtliches Engagement mit Preisen auszeichnet, die die Butenplöner gestiftet haben: Merlan Bromisch, Jannis Scheff und Ole Junge für ihre unermüdliche technische Unterstützung von Veranstaltungen, Musical, Vorträgen sowie Elisabeth Bustorf und Lena Schur für die Chefredaktion der Schülerzeitung “Der Scheinwerfer”, die derzeit ausschließlich online erscheint.

Als Vertreter der Butenplöner war der Zweite Vorsitzende Robert “Shorty” Klein vor Ort. Er überreichte allen frisch gebackenen Abiturientinnen und Abiturienten unser Starter-Kit mit dem Angebot, fünf Jahre lang die Vereinigung der Butenplöner e.V. über die kosten Schnuppermitgliedschaft, der sog. Juniormitgliedschaft, zu testen. Damit laden wir den Jahrgang 2022 herzlich ein, Mitglied bei uns zu werden.

Die Butenplöner gratulieren und wünschen allen 74 Abis nur das Beste für ihre Zukunft!

Einen ausführlichen Bericht zur Entlassungsfeier mit vielen Fotos gibt es auf der Internetseite des Gymnasium Schloss Plön.

Foto: gymnasium-ploen.de

Zweiter Platz für das Team Butenplöner bei der 132. Marinekutterregatta

Zweiter Platz für das Team Butenplöner bei der 132. Marinekutterregatta

Mit großer Vorfreude und einer wie immer bunt gemischten Crew starteten wir auch dieses Jahr hochmotiviert in die Marinekuttersegelregatten der Kieler Woche.

Nachdem wir uns montagmorgens getroffen hatten, um die letzten organisatorischen Kleinigkeiten zu klären, startete unser erstes gemeinsames Training auf der Kieler Förde.

Obwohl viele von uns nur zweimal im Jahr Kuttersegeln – einmal beim Butenplönertreffen und einmal bei der Kieler Woche – harmonierte das Team ausgesprochen gut. Optimistisch und mit einem mittelguten Boot ausgestattet starteten wir bis in die Haarspitzen motiviert in unsere erste Wettfahrt am Montagnachmittag. Wir ersegelten bei zwei Windstärken einen zufriedenstellenden vierten Platz, wobei alle merkten, dass deutlich mehr möglich gewesen wäre.

Der Wind sollte abends schon immer weiter einschlafen und so kam es, wie wir es schon vermuteten: Die Wettfahrten für den Dienstag wurden leider abgesagt.

Am Mittwochmorgen ging es dann glücklicherweise weiter, die Langstrecke stand an.

Doch nachdem die Regattaleitung um Herrn Bauer die Windverhältnisse gecheckt hatten, entschieden sie sich erneut für kleine Dreiecke mit anschließendem Schenkel, welche wir dann auch die ganze Woche segelten. Mit einem sehr schlechten Boot starteten wir perfekt bei Null am Startschiff und segelten eine fehlerfreie und taktisch brilliante Wettfahrt, in der wir dann den ersten Platz bejubeln durften.

Der Wind schlief nach dieser Wettfahrt erneut ein, wir warteten ewig auf den nächsten Start, der trotz unkonstanter Winde gestartet wurde. Wir erwischten einen super schlechten Start und mussten zuschauen, wie die Boote, die zeitig über die Startlinie kamen die Windfelder vor dem Maritim-Hotel nutzen konnten, während wir in der Flaute vor uns hin trieben. Es reicht nur für einen elften Platz, der zum Glück am Ende auch unser Streicher sein sollte.

Neuer Tag, neues Glück: Mit dieser Devise starteten wir, wie jeden Tag mit neuen Gesichtern auf dem Boot, in die Donnerstagswettfahrten. Wir hatten das Gefühl, die Marine wollte sich für unser miserables Boot am Vortag entschuldigen, denn wir erwischten einen super Kutter.

Beide Wettfahrten verliefen bei herrlichem Sonnenschein und leichtem Wind super gut. Wir hatten viel Spaß, genossen die Sonne und den Ausblick und ersegelten mit einem zweiten und einem dritten Platz zwei wunderbare Ergebnisse, die uns ganz weit nach oben katapultieren sollten.

Am Freitag frischte der Wind nochmal so richtig auf: Es wehten drei Windstärken bei bewölktem Himmel und eiskalten Temperaturen durch Kiel. Das Feld lag sehr eng. Das wussten wir, ohne groß zu rechnen, denn das merkte man an der Gemütslage unserer Gegner, die alle zeitig aufs Wasser wollten, während wir, entspannt wie immer eine Dreiviertelstunde vor Start ablegten.

Unser größter Konkurrent, die Marineschule aus Mürwik segelte mit dem besten aller Boote. Das sollte unsere Euphorie zuerst einmal bremsen. Für diejenigen, die diesen Artikel gerade lesen und sich fragen: Wieso spielt das Boot so eine große Rolle? Jedes Boot hat ein anderes Gewicht, einen anderen Bootstrimm, andere Segel und vor allem unterschiedlich viel Liebe in der Pflege genossen.

Wir erwischten einen schlechten Start, nahmen ungewollt einem anderen Boot die Vorfahrt und mussten zur Strafe kringeln. Wir überholten noch fünf Boote, doch für mehr als einen neunten Platz sollte es nicht reichen, denn Starkwindsegeln ist bekanntlich einfacher als Flautensegeln.

Auch in der zweiten Wettfahrt des Tages war der Wurm drin: Man gab uns am Start trotz lauter Rufe nicht unsere Vorfahrt, kein Juryboot war weit und breit in Sicht, sodass wir in den Abwinden anderer Boote hingen, aus denen wir uns erst einmal wieder heraus kämpfen mussten.

An Tonne eins der nächste Dämpfer: Ein unerklärlicher Kringel des Schiedsrichters, sowohl für uns, als auch unseren Gegner, welcher absolut keinen Sinn ergibt, aber natürlich trotzdem brav gesegelt wurde.

Mit einem Boot voller enttäuschter Gesichter, genossen wir trotzdem ein super Mittagessen in der Forstbaumschule. Und dann die Sensation: Bei der Siegerehrung rechneten wir ab Platz fünf mit unserem Namen, doch er fiel und fiel nicht.

Das Leuchten in Arnes und meinen Augen wurde immer größer, als wir dann für einen herausragenden zweiten Platz in der Gesamtwertung aufgerufen wurden. Damit hatte niemand gerechnet. Stolz und zufrieden endete somit die Kieler Woche 2021.

Nachdem letztes Jahr ein dritter Platz ersegelt wurde und dieses Jahr ein zweiter Platz folgte, kann sich ein jeder denken, welch großes Ziel wir uns für das nächste Jahr gesetzt haben!

Fotos und Text: Jonathan Steffens

Nachbericht vom Butenplönerfest 2021

Nachbericht vom Butenplönerfest 2021

Dieses Jahr sollte auf jeden Fall ein Butenplönerfest stattfinden, aber unser Ziel war es, dieses so sicher wie möglich zu gestalten.

Bereits um 08.00 Uhr begannen wir die Sicherheitsschleuse aufzubauen. Jeder Gast sollte entweder geimpft, genesen oder getestet sein. Zudem war eine weitere Auflage des Gesundheitsamts Plön, dass wir digitale und alternativ analoge Kontaktverfolgung gewährleisten. Zahlreiche Helfer aus den Kreisen der Butenplöner haben uns hierbei tatkräftig unterstützt. Vielen Dank an die „Butenplönerfest-Retter“. Ohne Euch wäre das diesjährige Treffen nicht möglich gewesen!

Schließlich verlief der Einlass reibungslos und ohne die befürchteten Warteschlangen. Die Mitgliederversammlung fand dieses Jahr im frisch renovierten Optischuppen statt.

Neben den gewohnten Themen wie Rechenschafts- und Kassenbericht des Vorstands sowie Bericht der Kassenprüfer, standen auch dieses Jahr Wahlen an. Beisitzer und Jugendwart Hannes Stenkamp kandidierte für eine Wiederwahl und wurde einstimmig wiedergewählt. Außerdem begrüßten Vorstand und Mitglieder Hanna Bald offiziell als neue Geschäftsführerin. Sie hatte den Posten Anfang 2021 und damit während des Geschäftsjahres von Sabine Matysiak übernommen. Sabine hatte nach 20 Jahren als “gute Seele” der Butenplöner ihren Posten zum Jahresende 2020 abgegeben.

Das aktuelle Vorstandsteam (v.l.n.r.): Stefan Wandelt, Hanna Bald, Hannes Stenkamp, Klaus-Dieter “Kicka” Seelig, Robert “Shorty” Klein, nicht auf dem Bild: Katharina Kurstedt

Bei traumhaftem Wetter begrüßten wir zum Klönschnack auf dem Bootshausgelände am Plöner See ca. 300 Butenplöner. Durch die tatkräftige Hilfe des SRSV wurden unsere Gäste mit kühlen Getränken und Grillwurst versorgt. Nachmittags gab es das übliche üppige Kuchen- und Tortenbuffet.

Nach dem offiziellen Ende der Veranstaltung klang dieser wunderbare Tag gemeinsam mit allen Helferinnen und Helfern sowie ein paar Butenplönern bis 22.00 Uhr aus. Bis zum Schluss wurde viel gelacht und Wurst gegrillt.

Wir hoffen sehr, dass wir in Kooperation mit dem GSP im Jahre 2022 wieder eine Abendveranstaltung bieten können. Die Party am Bootshaus war jedoch großartig. Es war schön, so viele von Euch dort gesund und munter begrüßen zu dürfen.

In unserer Bildergalerie gibt es noch mehr Eindrücke vom Butenplönertreffen 2021 und auch der Generalprobe Butenplöner 2021, die Butenplöner Philip Kranz am Freitag davor organisiert hatte.

Wir gratulieren allen Abiturienten 2021!

Wir gratulieren allen Abiturienten 2021!

Es war schon wieder keine normale Abiturfeier. Dennoch fand sie in diesem Jahr am 11.06.2021 zumindest wieder im festlichen Rahmen statt, wenn auch stark reduziert.

Wie seit einigen Jahren inzwischen üblich nutzte die Schule den Blumen-geschmückten Raum der Nikolai-Kirche zur feierlichen Übergabe der Zeugnisse, diesmal allerdings Corona-bedingt auf zwei aufeinander folgenden Veranstaltungen mit Abstand und mit Maske. Zudem war die Zahl der Zuschauer auf zwei Personen je Schüler begrenzt und auch die Lehrer waren allein durch die jeweiligen Klassenlehrer vertreten.

Dementsprechend war die Stimmung besonders in der ersten Gruppe eher still und ernst als fröhlich und emotional. Schulleitung, Klassenlehrer, Klassensprecher und Elternvertreter gaben in kurzen Reden Erinnerungen an die vergangenen und Ausblicke auf die zukünftigen Zeiten. Das Fehlen eines musikalisches Rahmenprogramm zeigte schmerzlich auf, was wir in den Corona-Zeiten entbehren mussten. Ohne Musik, ohne gegenseitigen Austausch, ohne die Umarmungen zum Abschied und ohne provokante Aktionen wirkte die Veranstaltung zwar feierlich, aber doch auch sehr förmlich.

Deutlich lebhafter ging es dann im zweiten Durchgang zu. Die beiden Klassenlehrerinnen Katrin Grimm und Heike Pracht gaben den Abiturienten zum Schluss ihrer dicht gepackten Rede mit ihrem live gesungenen Lied  „Que sera sera“ einen optimistischen Wink in die Zukunft und mit den Gesangsdarbietungen von Lukas Behrens und Emily Agne wurde die allgemeine Stimmung musikalisch weiter aufgehellt.

So schön es auch war, dass die Abifeier überhaupt wieder stattfinden konnte, so wurde doch auch deutlich, was uns im letzten Jahr verloren gegangen ist. Und so wollen wir alle in der Tatsache, dass die 7-Tage-Inzidenz gerade an diesem Tag im Kreis Plön auf Null gesunken ist, ein hoffnungsvolles Zeichen für alle kommenden Abifeiern sehen.

Übrigens hat Lasse Schettlinger als bester Abiturient in diesem Jahr die minimal mögliche Durchschnittsnote von 1,0  rein mathematisch gesehen sogar noch unterboten. Und im Schnitt der Abiturarbeiten war unsere Schule wieder deutlich besser als der Landesdurchschnitt.

Auch dieses Jahr bekamen alle Abiturient/innen das Butenplöner-Starter-Kit überreicht. Mit der Möglichkeit zu einer kostenlosen Schnuppermitgliedschaft, der sog. Juniormitgliedschaft, laden wir den Nachwuchs ein, Mitglied bei uns zu werden.

Die Butenplöner gratulieren und wünschen allen 70 Abis nur das Beste für ihre Zukunft!

Fotos: Gymnasium Schloss Plön, Robert Klein Text: Robert Klein

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