Unser Newsletter zieht um

Unser Newsletter zieht um

Unser E-Mail-Marketing-Dienstleisters Newsletter2Go wurde 2019 von Brevo (damals noch Sendinblue) erworben, um einen europäischen Marktführer für digitales Marketing aufzubauen. Bislang hatte das für uns keine Auswirkungen. Bis Ende 2023 unser Paket umgestellt wurde.

Somit sind wir gezwungen, den Versand unseres Newsletters über die Plattform von Brevo abzuwickeln. Angeblich soll zwar ein Umzug der alten Kunden von Newsletter2Go nach und nach ermöglicht werden. Da wir bisher aber noch nicht dazugehören und auch nicht absehen können, was dies möglich sein wird, übernehmen wir die Intitiave und ziehen selber um.

Zusätzlich erhoffen wir uns von dem Wechsel, daß das Problem mit dem Versand unseres Newsletters an Mailadressen bei t-online beseitigt wird.

Der Wechsel der Plattform bedeutet sehr viel Arbeit und auch Zeitaufwand, da vom Layout des Newsletters bis hin zur Datenbank alles neu aufgebaut werden muß. Daher bitte wir Euch um Verständnis, daß wir bis auf weiteres keinen Newsletter verschicken werden. Schaut stattdessen bitte vermehrt auf unserer Homepage vorbei.

Für Euch ändert sich nichts. Auch der neue/alte Anbieter Brevo ist DSGVO-konform, d.h. alle Datenschutzstandards werden aufrecht erhalten. Sowohl Brevo als auch Newsletter2Go haben bereits seit 2019 den gleichen strengen Datenschutz. Die Server stehen nach wie vor in Deutschland, ein Punkt, der ebenfalls für uns sehr wichtig ist.

Butenplöner, Stiftung Bootshaus, SRSV und GSP – Zusammenhänge und aktuelle Themen

Butenplöner, Stiftung Bootshaus, SRSV und GSP – Zusammenhänge und aktuelle Themen

Anlässlich so mancher Diskussion auf und nach der letzten Mitgliederversammlung sollen hier einmal die Zusammenhänge in Kürze erklärt werden:

Grundlagen:

  • Butenplöner / Bootshaus: Unser Verein wird gebildet von Ehemaligen des Plöner Gymnasiums. Er hat vor rund 25 Jahren das Bootshaus vom Land SH erworben und ist seitdem Besitzer des Bootshauses. Zweck dieses Unternehmens ist es, der Schule ein besonderes Profil zu geben und den Schülerinnen und Schülern zusätzliche Entwicklungschancen zu bieten. Die Butenplöner fördern den Wassersport am Bootshaus sowie auch andere schulische Aktivitäten. Grundlage dafür ist die Kommunikation der Ehemaligen untereinander, insbesondere beim jährlichen Treffen.
  • Stiftung Bootshaus: Nach dem Internat wurde die ehemalige Stiftung, die zum Förderverein des Internats gehörte, in die “Stiftung Bootshaus der Vereinigung der Butenplöner” umgewandelt. Hier können Spendengelder langfristig angelegt werden.
  • Schüler- Ruder- und Segelverein e.V. (SRSV): Er ist Pächter unseres Bootshauses und und stellt für alle Aktivitäten am Bootshaus die organisatorische Grundlage. Er hält Gebäude und Grundstück in Stand, ist Besitzer der Boote und aller Einrichtungsgegenstände und organisiert den laufenden Betrieb. Dank des langjährigen Vorsitzenden Johannes Andresen sowie Lehrerinnen und Lehrern aus der Schule ist damit ein vielfältiges Wassersport­angebot für junge Leute möglich.
  • Gymnasium Schloss Plön (GSP): Unsere Schule hat mit dem Bootshaus ein Alleinstellungsmerkmal und ein ganz besonderes Profil im Verhältnis zu anderen Schulen im Lande. Der Wassersport spielt daher sowohl im Unterrichtsbetrieb als auch im Rahmen des offenen Ganztagsangebots eine wichtige Rolle. Daneben findet man aber auch weitere Aktivitäten, z.B. in den Bereichen Theater und Musik.

Aktuelle Themen:

  • Gemeinnützigkeit: Butenplönerverein und Stiftung sind als gemeinnützig anerkannt, Spenden und Beiträge können steuerlich abgesetzt werden. Grundlage dafür ist die Tatsache, dass wir unsere Schule bei “Bildung und Sport” unterstützen. Auch der SRSV ist gemeinnützig, als Sportverein können bei ihm allerdings nicht die Beiträge abgesetzt werden.
  • Ziel unserer Förderung: Mit dem Kauf des Bootshauses vor rund 25 Jahren hat sich unsere Förderung natürlich auf den Wassersport fokussiert.  Das wird auch in Zukunft so bleiben. Trotzdem haben wir auch immer andere Bereiche gefördert, z.B. die Musik, die Kunst, die Theater-Gruppe oder zuletzt eine spezielle Lehrerfortbildung. Nach Auslaufen unserer langjährigen Ratenzahlung werden wir künftig insgesamt mehr Mittel zur freien Verfügung haben. Wir müssen dabei jedoch immer darauf achten, nicht Aufgaben zu übernehmen, die in der Verantwortung von Schulträger (Kreis) oder Ministerium liegen.
  • Förderung der Bildung: Der Wassersport am Bootshaus ist Teil des Bildungsangebots der Schule. Die 9. und 10. Klassen haben dort im Wassersportprofil verpflichtenden Unterricht, der alternativ zu Naturwissenschaft, Theater oder 3. Fremssprache gewählt werden kann und im Zeugnis mit Noten bewertet wird. Alle anderen Wassersportkurse sind Teil des offenen Ganztagsangebots der Schule, welches in der Regel von Lehrern geleitet wird. Darüber hiinaus nutzen einzelne Schulveranstaltungen, wie die Kennenlerntage in 5. und 7. Klasse die Räumlichkeiten. Die Forderung, wir sollten weniger das Bootshaus fördern, sondern auch die Schule, geht insofern von falschen Grundlagen aus; denn jede Förderung des Bootshauses ist eine Förderung der Schule.
  • Baumaßnahmen am Bootshaus: Immer wieder ein Diskussionspunkt. Baumaßnahmen werden mit dem SRSV als Pächter abgesprochen. Der SRSV führt dann in Eigenarbeit oder mit Fremdfirmen die Arbeiten durch, wobei sich die Butenplöner an manchen Maßnahmen finanziell beteiligen. Grundsätzlich fließen alle Gelder, die wir diesbezüglich an den SRSV überweisen, wieder in unsere eigene Immobilie. Dank des Engagements des SRSV sparen wir uns dabei viel Geld und Organsationsarbeit.
  • Zukunft: Viele Jahrzehnte waren die Hauptträger der Butenplönervereinigung die Internatler. Seit über 20 Jahren schrumpft diese Gruppe zwangsläufig. Aber durch das Bootshaus besteht für uns die Chance, dass eine neue Zielgruppe nachwächst, die künftig den Verein mitträgt. Hier, wo Jugendliche weitgehend unter sich sind und über viele Jahre gemeinsam segeln oder rudern, bildet sich eine Gemeinschaft heraus, die ebenfalls emotional viele gemeinsame Erlebnisse teilt. Ganz besonders die Kuttersegler, welche Kieler-Woche und Kutterwanderfahrt gemeinsam miteinander teilen. nehmen Bindungen mit ins weitere Leben, die tiefere Wurzeln bilden können, als es die bloße Schule vermag. Hier liegt auch die Zukunft der Butenplöner.
  • Butenplöner und SRSV sind zwei Seiten einer Medaille: Der eine stellt die räumlichen Grundlagen, der andere sorgt für das sportliche Leben dort. Nur gemeinsam macht das Sinn.

Text: Robert “Shorty” Klein

Bist Du mit uns zufrieden?

Bist Du mit uns zufrieden?

Du bist mit uns zufrieden? Dann freuen wir uns über eine positive Beurteilung. Nicht zufrieden? Dann sag es uns erst recht!

Wir können es gar nicht häufig genug betonen, wie wichtig uns Deine Meinung als Mitglied ist. Deswegen gibt es seit 2019 auf unserer Homepage die Möglichkeit, die Vereinigung und unsere Leistungen zu bewerten.

Durch Deine offene und ehrliche Bewertung hilfst Du uns dabei, uns und unsere Arbeit besser einzuschätzen. Dabei sind wir an einem tatsachenbezogenen Feedback interessiert. Daher veröffentlichen wir alle abgegebene Bewertungen – positive und kritische gleichermaßen. Denn nach unserer Überzeugung können wir nur dann besser werden, wenn wir wissen, was wir wirklich anders machen müssen.

Im Vorfeld bedanken wir uns bei Dir schon mal herzlich für Deine Bewertung. Natürlich sind wir für Deine Rückmeldung auch gerne persönlich erreichbar.

“Schön war es wieder!” – Nachbericht vom Butenplönertreffen 2023

“Schön war es wieder!” – Nachbericht vom Butenplönertreffen 2023

“Schön war es wieder!” Das war die einhellige Resonanz auf das diesjährige Wochenende. Da können wir uns vom Butenplöner-Vorstand erst einmal entspannt auf die Schultern klopfen. “Gut gemacht!”

Obwohl – dieses Lob müssen wir uns doch wohl bei genauerer Betrachtung mit anderen teilen:

Da war zum Einen erst einmal das Wetter: Leichter Westwind, warme Temperaturen, Sonne und Wolken in optimal abgestimmter Dosierung. Das ideale Am-Seeufer-Draußensitz-Wetter! Und abends als Zugabe ein geradezu märchenhafter Mondaufgang über dem jenseitigen Ufer. So ähnlich hatten wir es ja auch bestellt, aber dass es dann tatsächlich so perfekt wurde …

Und dann waren da zum Anderen natürlich die vielen fleißiger Helfer und Organisatoren des SRSV, die Tische und Bänke aufgestellt hatten, selbstgebackenen Kuchen anboten, Service wie das Servieren und Abwaschen übernahmen sowie Kutterfahrten durchführten. Und wer lange genug blieb, konnte sogar auf einer romantischen Lampionfahrt die nächtliche Plöner Skyline von See her erleben.

Begonnen hatte alles bereits am Freitag abend mit der Generalprobe am Bootshaus, zu der Butenplöner und Gastgeber Philip Kranz zum dritten Mal in Folge eingeladen hatte. Was einst als Biergarten in kleiner Runde begonnen hatte und eher ein Geheimtip war, hat sich mehr und mehr zu einer stark besuchten Vorübung zum Samstag erweitert.

Spontan hatte unser erster Vorsitzender Stefan Wandelt seine alten Beziehungen spielen lassen und die Madness Brothers buchen können. Diese sportliche Gruppe junger Männer bot ein tolles Programm mit waghalsigen Sprüngen, humorvoll präsentiert mit unerwarteten Überraschungen im Rhythmus mitreißender Musik. Viele von ihnen sind aktive Schüler unserer alten Schule und hoffentlich dann auch eines Tages Butenplöner.

Der Samstag begann um 12:00 Uhr mit der üblichen, dafür aber gut besuchten Mitgliederversammlung. Diskussionsfreudig hielten alle Teilnehmer bis nach 14:00 Uhr durch, aber es ging ja auch um wichtige Fragen: Eine Satzungsänderung und ein Antrag zu einem Förderungsfonds standen neben den gewohnten Punkten wie der Rechenschafts- oder Kassenbericht auf dem Programm.

Unsere Rechtsberaterin und Butenplönerin Jessica Weinert hatte angemahnt, man müsse unsere derzeitige Satzung formal den veränderten gesetzlichen Bestimmungen anpassen. Gleichzeitig mußten auch inhaltlich einige Punkte auf den neuesten Stand gebracht werden. Der zweite Vorsitzende Robert “Shorty” Klein erläuterte die einzelnen Veränderungen der Satzung, die dann mit der nötigen Dreiviertel-Mehrheit angenommen wurden.

Ein Vorschlag von Klaus-Dieter “Kicka” Seelig, einen Fonds zur Unterstützung einzelner Schüler am GSP zu gründen , die für einen längeren Austausch ins Ausland gehen wollen, wurde letztlich von der Mitgliederversammlung abgelehnt. Hierbei war wohl ausschlaggebend, dass die Schule dieses Projekt nicht unterstützt, sondern lieber Bedarf in anderen Bereichen gefördert wissen möchte. Grundsätzlich steht hierbei allerdings die Frage im Hintergrund, die sich immer wieder in verschiedenen Zusammenhängen stellt: In welchem Maße wollen wir als Butenplöner einzelne Personen fördern oder eher Maßnahmen, die einem größeren Bereich zugänglich sind? Für beides gibt es gute Argumente. Derzeit sieht der Vorstand seine Aufgabe vorrangig in der Förderung von Maßnahmen, die vielen Schülern zugute kommen.

Positiv ist festzuhalten, dass auch dieses Mal vermehrt junge Butenplöner, sogenannte Juniormitglieder, gekommen sind und sich nicht nur über die Diskussionen während der Mitgliederversammlung in die Vereinsgestaltung einbringen, sondern auch aktiv die Ärmel hochkrempeln. Deutlich wird dies mit der Wahl von Michel Bohle zum dritten Beisitzer im Vorstand. Vor knapp einem Jahr hatte er uns angesprochen, ob und wie er sich in die Vereins- und Vorstandsarbeit einbringen könne, und seitdem tatkräftig unterstützt. Wir freuen uns sehr, Michel in unserem Team begrüßen zu dürfen.

Mit entsprechender Verspätung begann dann der gemütliche Teil der Tages. Die Wiese vor dem Bootshaus füllte sich zusehends. Zum Glück hatte der SRSV rechtzeitig seine neue Langbank fertiggestellt, aber dennoch waren Sitzplätze bald rar. Wir werden wohl den SRSV um die Anschaffung weiterer Bierzeltgarnituren bitten müssen.  Das Wetter war perfekt, die Gespräche waren intensiv und Stefan hatte seine Leidenschaft am Würstchengrill gefunden.

Butenplöner und aktive Schüler fuhren mit den beiden Segelkuttern ein Rennen, wobei das Wort Rennen aufgrund des geringen Windes eher unpassend gewählt ist. Zu einiger Kritik führte dies insofern, als dass manche Anwesenden ungeduldig auf eine eigene Mitfahrmöglichkeit auf einem der Kutter warteten. Schließlich standen dann aber die Kutter auch für Passagierfahrten bis in die Nacht hinein zur Verfügung. Sieger wurde übrigens die Butenplöner-Mannschaft.

Kurzfristig ins Programm genommen, gab es um 18:00 Uhr eine Schulführung mit Shorty. Vor dem Haupteingang hatte sich eine große Menschentraube gebildet, die schon die Prinzenstraße blockierte, als er eintraf. Es gab aber auch viel Neues zu sehen. Von der alten Schule war nur noch wenig aufzufinden: der untere Flur, wenige Klassenräume und die alte Aula. Besonders der 2.Stock beeindruckte die Besucher mit seinen völlig neu gestalteten Räumen in gediegener wohnlicher Atmosphäre. Ein Blick in die Vergangenheit gewährte noch der alte Neubau aus den 70-er Jahren, aus dem zwar alle Fachgruppen bereits ausgezogen sind, der aber derzeit noch Platz für Klassenräume bietet.

Seit drei Jahren neu steht das moderne Fachgebäude mitten auf dem Platz, das äußerlich sicherlich gewöhnungsbedürftig ist, innerlich aber mit viel Raum optimal auf die Naturwissenschaften und die Kunst abgestimmt ist. Schließlich ging es noch in die neue Aula, die derzeit wieder als Sporthalle dienen muss, und in die alte Sporthalle, die vorübergehend Lager für Baumaterial ist. Zum Schluss des Rundgangs konnten alle noch einen Blick in den allerneuesten Neubau werfen, der seiner Fertigstellung zum Winter hin entgegensieht.

Wieder am Bootshaus zurück, wurde es erneut voll, die gemeinsamen Gespräche setzten sich bis nach Mitternacht fort, wobei die erwähnte Lampionfahrt noch ein Highlight bot.

Der Morgen danach war dann dem Aufräumen gewidmet, mit Frühstück für die wenigen treuen Helfer. Auf dann, bis zum 6. – 8. September 2024! Oder vielleicht, mit der einen oder anderen Initiative, schon früher.

Mehr Fotos vom Butenplönertreffen 2023 gibt es in unserer Bildergealerie (Login erforderlich).

Text und Fotos: Robert “Shorty” Klein, weitere Fotos: Hannes Stenkamp

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